Mundschutz in der Pflege: Infektionsrisiken minimieren
Pflegebedürftige Menschen, insbesondere Senioren, haben oft ein stark geschwächtes Immunsystem. Ein einfacher grippaler Infekt der pflegenden Person kann für den Patienten schnell lebensbedrohlich werden. Das Tragen eines medizinischen Mundschutzes (OP-Maske oder FFP2) ist daher eine essenzielle Schutzmaßnahme in der häuslichen Pflege.
In diesem Ratgeber klären wir, welche Maskenart für welche Pflegesituation geeignet ist und wie Sie Ihren Mundschutz über die Pflegekasse jeden Monat völlig kostenlos nach Hause geliefert bekommen.
💡 Das Wichtigste in Kürze
- Der Zweck: Ein Mundschutz reduziert die Übertragung von Erregern (Viren, Bakterien) über die Atemwege (Tröpfcheninfektion).
- Die Maskenarten: Medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Masken) schützt primär das Gegenüber. FFP2-Masken schützen sowohl den Träger als auch das Gegenüber hochwirksam.
- Kostenübernahme: Mundschutzmasken gehören zu den zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln. Ab Pflegegrad 1 werden sie bis zu 42 € im Monat von der Kasse erstattet.
- Bequeme Lieferung: CareBoxx liefert OP- und FFP2-Masken monatlich kostenfrei zu Ihnen nach Hause.
OP-Maske oder FFP2-Maske: Was ist besser?
In der Pflege kommen primär zwei Arten von Masken zum Einsatz. Die Wahl hängt von der konkreten Pflegesituation ab.
1. Medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS / OP-Maske)
Die klassischen, oft blauen oder grünen Masken bestehen meist aus dreilagigem Vliesstoff.
- Wirkungsweise: Sie bieten in erster Linie einen "Fremdschutz". Sie filtern Tröpfchen aus der Ausatemluft des Trägers und verhindern, dass diese den Patienten erreichen.
- Tragekomfort: Sehr leicht, geringer Atemwiderstand, stört bei der Pflegearbeit kaum.
- Einsatzbereich: Ideal für die allgemeine Pflege, wenn keine akuten Infektionen vorliegen, man aber den geschwächten Patienten präventiv schützen möchte.
2. Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP2 oder FFP3)
Diese Masken schließen dicht am Gesicht ab und haben ein deutlich feineres Filtermaterial.
- Wirkungsweise: Sie bieten "Eigenschutz" und "Fremdschutz". Sie filtern auch kleinste Aerosole sowohl aus der Ein- als auch aus der Ausatemluft (Filterleistung bei FFP2: mind. 94 %).
- Tragekomfort: Höherer Atemwiderstand, dichtes Anliegen kann bei stundenlangem Tragen störend wirken.
- Einsatzbereich: Zwingend erforderlich, wenn entweder der Pflegebedürftige an einer hochinfektiösen Krankheit (z. B. COVID-19, Influenza, offene Tuberkulose) leidet oder wenn die pflegende Person selbst Krankheitssymptome aufweist und die Pflege dennoch durchführen muss.
Wann sollte der Mundschutz getragen werden?
Das Tragen eines Mundschutzes ist besonders wichtig in folgenden Situationen:
- Hautnahe Pflege: Beim Waschen, der Intimpflege oder dem Verbandswechsel kommen Sie dem Patienten zwangsläufig sehr nahe.
- Wundversorgung: Chronische Wunden (z. B. ein offenes Bein oder Dekubitus) können sich extrem leicht durch Keime aus der Atemluft entzünden. Hier ist eine Maske Pflicht.
- Atemwegsinfekte: Wenn Sie als pflegender Angehöriger leicht husten oder schnupfen, der Patient aber nicht auf Sie verzichten kann.
- Zubereitung: Beim Richten von Medikamenten oder Injektionen sollte nicht gesprochen oder geatmet werden, um Kontaminationen zu vermeiden – hier hilft die Maske.
So erhalten Sie Mundschutz kostenlos (42 € Pauschale)
Medizinische Masken müssen regelmäßig gewechselt werden und gehen auf Dauer ins Geld. Deshalb fallen sie unter die gesetzlich verankerte Pflegehilfsmittelpauschale (Produktgruppe 54).
Liegt mindestens Pflegegrad 1 vor und findet die Pflege zu Hause statt, übernimmt die Pflegekasse monatlich bis zu 42 Euro für diese und weitere Verbrauchsmaterialien (wie Handschuhe oder Desinfektion).
Mit CareBoxx den Papierkram sparen
Anstatt die Masken teuer in der Apotheke zu kaufen und Quittungen zu sammeln, bestellen Sie einfach über CareBoxx:
- Wählen Sie Ihre Masken: In unserem Portal können Sie selbst entscheiden, ob Sie in Ihrer monatlichen Box OP-Masken oder FFP2-Masken benötigen (auch kombinierbar mit Desinfektion).
- Kostenlos geliefert: Wir wickeln die Kostenübernahme mit Ihrer Pflegekasse ab und schicken Ihnen das Paket jeden Monat versandkostenfrei zu.
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FAQ – Häufige Fragen zu Schutzmasken in der Pflege
Wie oft muss eine OP-Maske gewechselt werden? Ein medizinischer Mundschutz (OP-Maske) ist ein Einwegartikel. Er sollte spätestens gewechselt werden, wenn er durch die Atemluft durchfeuchtet ist (meist nach 2 bis 4 Stunden). Spätestens jedoch nach Beendigung der jeweiligen Pflegetätigkeit gehört die Maske in den Müll.
Können FFP2-Masken mehrfach verwendet werden? Im medizinisch-pflegerischen Profibereich sind FFP2-Masken reine Einmalprodukte. Im häuslichen Pflegealltag (ohne hochinfektiöse Keime) können sie bei guter Trocknung an der Luft gelegentlich noch ein zweites Mal von derselben Person getragen werden. Sobald die Maske jedoch schmutzig ist, nass wurde oder schwerer atmen lässt, muss sie entsorgt werden.
Darf ich den Mundschutz zwischendurch unters Kinn ziehen? Nein, das ist ein typischer Pflegefehler. Zieht man die Maske unters Kinn, kontaminiert man die Innenseite der Maske mit Bakterien vom Hals. Wenn die Maske abgesetzt wird, sollte sie an den Gummibändern gegriffen und weggeworfen (oder sauber abgelegt) werden.
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