Pflege bei Depression: Unterstützung und Strategien für eine effektive Pflegeplanung
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Einleitung
Pflege bei Depression: Unterstützung und Strategien für eine effektive Pflegeplanung Marina Engler Journalistin für Wissenschaft und Verbraucherschutz ### Das Wichtigste in Kürze
Altersdepressionen sind gut behandelbar, wenn man sie korrekt erkennt. Für Menschen mit einer Depression ist eine feste Tagesstruktur besonders wichtig. Pflegende müssen besonders darauf achten, dass die Betroffenen genug essen und trinken und sich bewegen, da eine Depression sämtliche Handlungen deutlich erschwert. Der Sozialpsychiatrische Dienst und weitere Anbieter können im Alltag unterstützen. Angehörige können sich kostenlos zur Pflege bei Depression fortbilden und beraten lassen. Das Wichtigste in Kürze Depression erkennen und handeln Umgang im Alltag Unterstützungssystem für Betroffene Unterstützung für Angehörige Verwandte CareBoxx Ratgeber Häusliche Pflege Krankheitsbilder Pflege bei Diabetes Pflege bei Aggression Pflege bei ALS Pflege bei Arthrose Pflege bei Chorea Hu...
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Depression erkennen und handeln
Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Psyche im Alter. Betroffene haben große Schwierigkeiten, ihren Alltag zu gestalten. Sie fühlen sich niedergeschlagen, ungeliebt und nutzlos, schlafen schlecht und können sich nur schwer konzentrieren, verlieren das Interesse an schönen Aktivitäten und manchmal sogar am Leben. Insbesondere ältere Depressive leiden häufig zusätzlich unter körperlichen Schmerzen, haben Herzrasen oder Verdauungsprobleme. Angehörige von Pflegebedürftigen mit Depressionen stehen dementsprechend vor besonderen Herausforderungen bei der häuslichen Pflege....
Therapie finden
Das Wichtigste in einer solchen Situation ist es, dass die Altersdepression erkannt und behandelt wird. Denn im Gegensatz zu beispielsweise einer Demenz ist eine Depression gut behandelbar und kann sogar wieder komplett verschwinden. Manche Betroffene überwinden die Erkrankung durch eine passende Therapie vollständig. Andere haben zumindest längere Zeiten der Beschwerdefreiheit und lernen, wie sie mit den schwierigen Phasen der Depression umgehen können. In jedem Fall steigt die Lebensfreude deutlich durch eine passende Therapie. Doch auch wenn sich nach zwei bis vier Wochen Therapie bereits Besserungen zeigen, lässt sich eine Depression nicht innerhalb eines Monats heilen. Betroffene müssen sich – je nach Schweregrad – meist über Monate, manchmal über Jahre, ins Leben zurückkämpfen. Je lä...
Akzeptanz und Liebe zeigen
Einen Menschen mit Depressionen zu versorgen, kann emotional sehr belastend sein. Manche Betroffenen sind scheinbar permanent schlecht drauf, man kann ihnen nichts recht machen und sämtlicher Einsatz erscheint hoffnungslos. Manche Depressive werden richtig aggressiv. Andere ziehen sich komplett zurück und lassen niemanden mehr an sich ran. Wieder andere klagen den lieben langen Tag und treiben damit auch ihre Mitmenschen zur Verzweiflung. Ganz wichtig ist es, dieses Verhalten nicht zu verurteilen. Das kann sehr schwer sein. Doch wer anfängt, mit einer depressiven Person zu streiten, kann die Erkrankung dadurch noch verstärken. Die oberste Devise für Angehörige lautet daher: Ruhe bewahren. 💡 Gut zu wissen: Manchmal erscheint es, als ob Menschen mit einer Depression gar keine Nähe wollen. Vers...
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Umgang im Alltag
Eine Therapie braucht ihre Zeit. In dieser Zeit können Angehörige aber einiges beitragen, um die Behandlung zu begleiten. Inhalte dieses Abschnitts
Akzeptieren und unterstützen
Zunächst gilt es, einige Dinge immer wieder zu zeigen oder auch ganz bewusst nicht zu tun: Nehmen Sie die depressive Person und ihre Empfindungen ernst. Zeigen Sie Akzeptanz durch Worte, Gesten und Körpersprache. Machen Sie deutlich, dass Sie gesprächsbereit sind, aber drängen Sie nicht zum Gespräch. Schenken Sie immer wieder Hoffnung und Zuversicht, indem Sie deutlich machen: Die Depression ist heilbar! Beachten Sie nicht nur den depressiven Teil, sondern bewahren Sie sich den Blick für den ganzen Menschen. Sprechen Sie die gesunden Aspekte der pflegebedürftigen Person immer wieder an und betonen Sie, was Sie Schönes miteinander erleben. Zeigen Sie Mitgefühl, aber geben Sie nicht das Gefühl, mitzuleiden. Erläutern Sie nicht ausführlich, wie schwer die betroffene Person Ihnen das Leben zwi...
Wie Angehörige helfen können
Angehörige können eine Person mit Depressionen im positiven Sinne fordern. Erkrankte fühlen sich oft unfähig und nutzlos. Kleine Erfolgserlebnisse helfen dabei, das Selbstwertgefühl zu stärken. Das gelingt, indem Angehörige nicht sämtliche Alltagsaufgaben übernehmen, sondern schauen, welche Unterstützung individuell nötig und sinnvoll ist. Allein das Mittagessen zu kochen, zur vereinbarten Zeit spazieren zu gehen – solche Erfolgserlebnisse dürfen genau so gesehen werden. Als Erfolg! 💡 Gut zu wissen: Viele Depressive sehnen sich nach Nähe. Schenken Sie immer wieder Berührungen, die der andere gerne mag, etwa Umarmungen, Kopf- oder Fußmassagen. Auch ein liebevolles und ausführliches Eincremen kann sehr wohltuend sein. Kommentieren Sie die körperliche Nähe möglichst wenig, sondern lassen Sie si...
Neue Struktur finden
Viele Menschen mit Depressionen haben Schwierigkeiten damit, ihren Tag sinnvoll zu gestalten. Sie haben wenig Antrieb, brauchen viel Ruhe und zack ist schon wieder ein Tag vorbei. Abends machen sich Betroffene oft Vorwürfe, dass sie schon wieder nichts geschafft haben, und die Gedankenspirale raubt ihnen den Schlaf, sodass sie am nächsten Tag umso erschöpfter sind. Ein Teufelskreis. Eine passende Therapie hilft, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Oftmals sind auch hilfreiche Gedankenspiele, sogenannte Engelskreise, und konkrete Übungen für den Alltag Teil der Therapie. Als Angehörige können Sie die Entwicklung unterstützen....
Tagesplan und Stimmungsprotokoll
Helfen Sie dabei, Tagespläne für jeden Tag der Woche zu erstellen. Oft ist das Teil der Therapie. Das muss und soll kein voller Stundenplan sein, sondern eher eine Gedankenstütze und Motivationshilfe. Es ist deutlich leichter, grundsätzlich am Dienstagvormittag zwischen 10 und 12 Uhr eine Maschine Wäsche anzuschalten, als sich vorzunehmen, das irgendwann mal unter der Woche zu erledigen. Außerdem hilft ein Tagesplan, sich täglich etwas Gutes zu gönnen, was die Stimmung aufhellt. Zusätzlich ist es hilfreich, zumindest für einige Wochen ein tägliches Stimmungsprotokoll anzufertigen. Das kann beispielsweise so aussehen: Uhrzeit Tätigkeit Stimmung* 8 Uhr bis 9 Uhr Aufgestanden, Dusche, Frühstück 4 9 Uhr bis 10 Uhr Zeitung gelesen, Frühstückssachen weggeräumt 5 10 Uhr bis 11 Uhr Überraschend ei...
Gute Beziehungen
Beim Einbauen schöner, kleiner Augenblicke in den Alltag können Freunde und Angehörige einen wichtigen Beitrag leisten. Sie können sich zum Beispiel absprechen, wer wann mal anruft oder auf einen Kaffee vorbeischaut. Wenn der Erkrankte das mag, bringen Sie Kuchen mit. Gemeinsames Essen steigert den Appetit. Vielleicht nimmt auch jemand die pflegebedürftige Person mal mit zum Seniorenkaffee um’s Eck, zum Kirchenchor, zur Stuhlgymnastik oder zum Ü65-Tanzcafé. Es gibt sehr viele Angebote speziell für Senioren, an denen auch Pflegebedürftige teilnehmen können. Erwecken Sie dabei jedoch nicht den Eindruck, dass Sie das lediglich aus Mitleid tun. Sondern betonen Sie, dass es Ihnen Freude macht, wenn Sie gemeinsam etwas unternehmen. Hierbei ist allerdings viel Fingerspitzengefühl gefragt. Zu weni...
Unterstützungssystem für Betroffene
Manchmal tritt eine Altersdepression zusätzlich zu einer „klassischen“ Pflegesituation mit körperlichen Problemen auf. In anderen Fällen sorgt die Depression erst für die Pflegebedürftigkeit, weil die Betroffenen viel Zuwendung und gezielte Aufforderungen brauchen, um ihren Alltag zu bewerkstelligen. In beiden Varianten ist es sinnvoll, sich Unterstützung zu suchen. Inhalte dieses Abschnitts Pflegegrad wegen einer Depression? Selbst wenn keine anderen Erkrankungen vorliegen, kann eine Altersdepression allein schon ausreichen, um einen Pflegegrad anerkannt zu bekommen. Entscheidend dafür sind nicht körperliche Einschränkungen, sondern die Frage, wie viel Unterstützung jemand in seinem Alltag braucht. Eine Person, die Hilfe bei der Organisation ihres Tages benötigt, die an die Medikamenten-E...
Sozialpsychiatrischer Dienst
Es gibt Hilfsdienste, die auf die Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen spezialisiert sind. Welche es vor Ort gibt, weiß der Sozialpsychiatrische Dienst. Dieser ist an das örtliche Gesundheitsamt angegliedert und per Gesetz verpflichtet, Menschen mit psychischen oder Sucht-Erkrankungen sowie deren Angehörige zu beraten und ihnen konkrete Hilfe zu vermitteln, wenn das gewünscht ist. Auch „aufsuchende Hilfe“, also beispielsweise Beratungsgespräche zuhause, sind auf Wunsch möglich. Vor- und Nachsorge in Bezug auf psychische Erkrankungen gehören ebenfalls zu den Aufgaben des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Die genaue Definition des Aufgabenfelds ist regional leicht verschieden. Das Angebot ist kostenfrei....
Psychiatrische Krankenpflege
Wenn eine Altersdepression diagnostiziert wurde und die Betroffenen zwar in therapeutischer Behandlung sind, aber ihren Alltag zuhause (noch) nicht alleine organisiert bekommen, kann psychiatrische Krankenpflege verordnet werden. Dann kommen speziell ausgebildete Pflegekräfte zu Erkrankten nach Hause und unterstützen sie dort individuell. Das ist für mehrere Monate möglich und insbesondere dann sinnvoll, wenn niemand anderes mit im Haushalt lebt, der täglich motivieren und auf die Therapietreue achten kann. Voraussetzung für die Genehmigung ist, dass eine realistische Prognose auf Besserung besteht. Ein Facharzt, eine Fachärztin, ein passender Therapeut oder eine Therapeutin muss diese spezielle Krankenpflege verordnen und dafür einen Behandlungsplan aufstellen. Die Krankenkasse übernimmt ...
Sonderfall: Depression und Demenz
Es kann vorkommen, dass eine Altersdepression und eine Demenz gemeinsam auftreten. Je stärker eine Demenz bereits fortgeschritten ist, desto schwieriger ist es, die Depression mit einer Psychotherapie zu behandeln, weil Betroffene die Inhalte dann schlicht nicht mehr verstehen oder schnell wieder vergessen. Oft bleibenAntidepressiva und gegebenenfalls unterstützende Therapien wie Musik- oder Lichttherapie dann als einzige Option. Diese können aber gute Wirkung zeigen. Entscheidend ist, dass die Medikamente wirklich wie verschrieben eingenommen werden. Hierauf müssen Angehörige beziehungsweise professionelle Pflegekräfte ein besonderes Auge haben. 💡 Gut zu wissen: Manchmal ist eine Demenz doch nicht so weit fortgeschritten wie zunächst vermutet, wenn Aufmerksamkeitsprobleme und ein veränderte...
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Unterstützung für Angehörige
Nicht nur die von einer Depression direkt Betroffenen, auch deren Angehörige haben zu kämpfen. Die Depression eines geliebten Menschen auszuhalten und zu begleiten, ist anspruchsvoll. Daher sollten Angehörige unbedingt auch ihre eigene psychische Gesundheit im Blick behalten. Inhalte dieses Abschnitts
Kostenlose Fortbildungen nutzen
Spezielle Pflegekurse, die sich an Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen richten, können dabei sehr hilfreich sein. In der Regel sind diese kostenfrei beziehungsweise werden von den Pflegekassen direkt mit den Anbietern abgerechnet. Neben Kursen vor Ort, die oft an mehreren Abendterminen oder am Wochenende stattfinden, gibt es auch Kurzschulungen online, etwa eine 90-Minuten-Fortbildung von der Deutschen Depressionshilfe oder den ausführlicheren Familiencoach der AOK mit frei einteilbaren Modulen. Beide genannten Online-Kurzschulungen sind kostenlos, für jeden offen und rund um die Uhr verfügbar....
Austausch suchen
Außerdem kann es die eigene Belastung deutlich reduzieren, sich mit anderen Angehörigen in der gleichen Lebenssituation auszutauschen. Unter anderem der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) bietet Beratung und Gesprächsrunden an. Auch verschiedene Onlineforen ermöglichen einen Austausch. Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) vermittelt Gesprächsrunden vor Ort.
Eigene Psyche im Blick behalten
Ganz wichtig ist: Nehmen Sie auch Rücksicht auf sich selbst! Es tut gut, zu helfen. Insbesondere, wenn die Unterstützung Wirkung zeigt. Und für viele Partner oder erwachsene Kinder ist es selbstverständlich, dass sie ihre Liebsten so gut wie irgend möglich in ihren dunklen Stunden unterstützen. Doch manchmal neigen liebevolle Angehörige auch dazu, ihre Kräfte zu überschätzen. Oder unternehmen kaum noch etwas für sich, weil sie die erkrankte Person nicht allein lassen und ohne sie Spaß haben wollen. Doch das ist fatal, weil es die eigene psychische Gesundheit gefährdet. Wenn Sie also merken, dass das Kümmern Sie an Ihre psychischen oder physischen Grenzen bringt, dann ziehen Sie sich zwischenzeitlich etwas raus. Tun Sie etwas für sich, das Ihnen Kraft schenkt. Organisieren Sie, wenn nötig, ...
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FAQ Section
Q: Welche Besonderheiten sollten Pflegende von Menschen mit Depression beachten? A: Das Wichtigste ist, dass die Depression korrekt erkannt und behandelt wird. Das kann nur eine anerkannte Therapie leisten. Angehörige können eine Depression nicht heilen! Aber sie können Betroffene liebevoll unterstützen und in ihrer Wahrnehmung ernst nehmen. Ganz konkret sollten Pflegende darauf achten, dass Betroffene ausreichend essen und trinken und sich bewegen.Außerdem sollten Pflegebedürftige mit Depressionen möglichst täglich an die frische Luft gehen, abends nicht zu spät ins Bett gehen und morgens nicht allzu spät aufstehen. Aufgrund der bei Depressionen typischen Antriebslosigkeit besteht ansonsten die Gefahr, dass Erkrankte sich zu kaum noch etwas aufraffen können und Schlafstörungen noch verstärkt werden.
Q: Welchen Pflegegrad gibt es mit Depression? A: Ob und welchen Pflegegrad jemand erhält, ist davon abhängig, wie viel Unterstützung im Alltag notwendig ist. Entscheidend sind nicht die körperlichen Einschränkungen, sondern lediglich der Grad der nötigen Unterstützung. Wer „nur“ eine Depression hat, erhält vermutlich Pflegegrad 1. Kommen weitere Einschränkungen hinzu, sind auch höhere Pflegegrade möglich.
Q: Welche Lebensform ist sinnvoll für Pflegebedürftige mit Depression? A: Viele Pflegebedürftige fühlen sich in ihren eigenen vier Wänden am wohlsten. Das gilt auch und insbesondere für Pflegebedürftige mit Depressionen. Daher sind oft ambulante Hilfen am besten geeignet: Eine ambulante Therapie, ambulante psychiatrische Hilfen für zuhause, eventuell ein ambulant tätiger Pflegedienst. Zusätzlich können teilstationäre Angebote, wie der Besuch einer Tagespflege-Einrichtung sinnvoll sein.Manche Menschen fühlen sich aber mit zunehmendem Alter und abnehmendem Aktionsradius auch recht einsam. Dann, oder wenn mehrere Erkrankungen vorliegen, kann auch ein Umzug in eine Pflege-Wohngemeinschaft, eine stationäre Hausgemeinschaft oder ein Pflegeheim, gegebenenfalls mit Spezialisierung auf psychische Erkrankungen, sinnvoll sein. Therapien und aufsuchende Hilfen sind dort meist sogar noch einfacher möglich.
Q: Wo erhalte ich Hilfe und Beratung? A: Bei allgemeinen Fragen zu Depressionen hilft rund um die Uhr die Telefonseelsorge unter 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222, bei spezifischen Fragen das Infotelefon der Deutschen Depressionshilfe unter 0800 / 33 44 533.Eine Beratung zur Psychotherapiesuche erhalten Sie unter 030 / 2 09 16 63 30. Einen Ansprechpartner vor Ort vermitteln die Sozialpsychiatrischen Dienste bei den Gesundheitsämtern.Beratung und Selbsthilfegruppen bietet der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) unter 0228 / 71 00 24 24.
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