Krankheitsbilder & Pflege
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So äußert sich eine Altersdepression Hintergründe,

Umfassende und verlässliche Informationen für den Pflegealltag.

So äußert sich eine Altersdepression Hintergründe, Auslöser & wirksame Therapien


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Einleitung

So äußert sich eine Altersdepression Hintergründe, Auslöser & wirksame Therapien Marina Engler Journalistin für Wissenschaft und Verbraucherschutz Aktualisiert 2026

Das Wichtigste in Kürze

Eine Depression ist eine Erkrankung und kann jeden Menschen treffen. Oft treten bei Depressionen im Alter sowohl psychische als auch körperliche Symptome auf. Altersdepressionen sind gut behandelbar, wenn man sie erkennt. Die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten sind die Kognitive Verhaltenstherapie sowie die Einnahme von Antidepressiva. Therapien anderer Erkrankungen können und sollten damit gut abgestimmt werden. Neben einer Demenz gehören Altersdepressionen zu den häufigsten Erkrankungen der Psyche im Alter. Allerdings werden depressive Syndrome bei älteren Menschen häufig nicht als solche erkannt. Das ist fatal, da Depressionen das Leben der Betroffenen stark einschränken und unabhängig vom Alter gut behandelbar sind. Ebenso wie bei anderen Erkrankungen hilft die richtige Therapie, die...


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Krankheiten-Übersicht

Global betrachtet gibt es 30.000 verschiedene Erkrankungen. Je nach Ausprägung und Verlauf können sie verschiedene Beschwerden hervorrufen und den Einsatz unterschiedlicher Therapieansätze nötig machen. Demenz Schlaganfall Herzinfarkt Diabetes Epilepsie Multiple Sklerose Krankheiten Hier sind weitere Beispiele: Demenz Diabetes Schlaganfall Dysphagie Nesselsucht Alzheimer Schuppenflechte Gicht Dekubitus COPD Arthritis Polyarthritis Parkinson Infektionskrankheiten Chronische Wunden Osteoporose Herzinfarkt Epilepsie Frailty Syndrom Lungenfibrose Fibromyalgiesyndrom Inkontinenz Stoma Psychische Erkrankung Aggression Angststörung Arthrose Multiple Sklerose MRSA Thrombose ALS Kinderdemenz Mukoviszidose Chorea Huntington Altersdepression Delir FOP Morbus Fabry Morbus Fahr...

Definition: Wann spricht man von Depressionen?

Jeder Mensch hat mal schlechte Laune, ist traurig oder deprimiert. Hin und wieder ist man auch über längere Zeit gestresst, frustriert oder unglücklich. Manchmal hat eine solche Phase einen konkreten Auslöser, manchmal nicht. In jedem Fall sind solche Phasen ganz normal. Und sie gehen vorbei. Eine Depression ist jedoch eine Krankheit. Die Deutsche Depressionshilfe definiert es so: Aus medizinischer Sicht ist die Depression eine ernste Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen tiefgehend beeinflusst, mit Störungen von Hirn- und anderen Körperfunktionen einhergeht und erhebliches Leiden verursacht. Im Gegensatz zu einer vorübergehenden Phase der Niedergeschlagenheit verschwindet eine Depression in der Regel nicht einfach von selbst: Menschen, die an einer Depression ...

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Symptome: Altersdepressionen

Depressionen sind üblicherweise gekennzeichnet durch psychische Symptome. Im Alter kommen häufig auch körperliche Symptome hinzu. Inhalte dieses Themas

Psychische Symptome

Zu den typischen Hinweisen auf eine Depression gehören: Angstzustände Antriebslosigkeit Gefühle der Sinnlosigkeit Gleichgültigkeit Interessenverlust Konzentrationsstörungen Motivationsschwierigkeiten Pessimistische Gedanken Schuldgefühle Selbstvorwürfe Nicht offiziell in den ICD-11-Kriterien aufgelistet sind Symptome wie erhöhte Reizbarkeit oder Aggressivität. Aktuelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass Männer manchmal eher solche Symptome zeigen als die typischen nach innen gerichteten Hinweise. Auch ein sehr hoher Alkohol- oder Zigarettenkonsum bis hin zu Medikamentenmissbrauch kann auf eine Depression hinweisen....

Körperliche Symptome

Insbesondere bei Altersdepressionen kommen häufig körperliche Symptome hinzu. Diese können leicht die psychischen überschatten und dazu führen, dass gar nicht an eine Depression gedacht wird. Folgende körperliche Symptome können ebenfalls auf eine Depression im Alter hindeuten: Appetitlosigkeit Druckgefühl im Kopf Flache Atmung Herzprobleme Kopf- oder Rückenschmerzen ohne erkennbare Ursache Schlaflosigkeit Schwindel Tinnitus Verstopfung Psychische und körperliche Symptome hängen miteinander zusammen und beeinflussen sich auch gegenseitig. Negative Emotionen können sich durch körperliche Beschwerden äußern. Und körperliche Einschränkungen können dazu führen, dass man negative Gedanken hat....

Was ist im Alter normal?

Da das Leben im Alter häufig auch von Erkrankungen und Verlusten geprägt ist, kann es deutlich leichter als bei jüngeren Menschen passieren, dass Beschwerden als typisch im Alter abgetan werden. Das ist besonders fatal, wenn dadurch das Empfinden der Betroffenen heruntergespielt und deshalb eine Depression nicht erkannt wird. Folgende Äußerungen haben einen wahren Kern, können aber auch das Erkennen einer psychischen Erkrankung erschweren: Der Verlust eines geliebten Menschen macht nunmal traurig. Wenn vieles nicht mehr klappt, führt das zu Hoffnungslosigkeit. Konzentrationsprobleme im Alter sind normal. Viele ältere Menschen haben kaum noch Appetit und Durst. Am Ende des Lebens denkt man über vieles anders und intensiver nach. Dann sind auch Schuldgefühle ganz normal. Angehörige sollten...

Diagnose

Um eine korrekte Diagnose bei einer Altersdepression zu stellen, werden zunächst alle vorhandenen Symptome erfasst. Das ist möglich in der Hausarztpraxis oder bei einem spezialisierten Therapeuten oder einer Therapeutin. Für ältere Patienten ist der Fragebogen Geriatrische Depressionsskala (GDS) entwickelt worden. Damit lässt sich eine Depression im Alter gut erkennen.

Haupt- und Nebensymptome

Bei der Diagnose unterscheiden Mediziner zwischen Haupt- und Nebensymptomen. Anhand dieser Symptome kann eine Depression eindeutig diagnostiziert werden. Die offiziellen Symptome sind: Depressive Verstimmung oder innere Leere (Hauptsymptom) Verlust von Freude oder Interesse (Hauptsymptom) Antriebsmangel, sehr schnelle Ermüdung und/oder Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen Appetitverlust und starke Gewichtsabnahme, seltener: Heißhunger Hoffnungslosigkeit Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsprobleme Rastlosigkeit Schuldgefühle oder Gefühle der Wertlosigkeit Schlafstörungen Suizidgedanken oder sogar entsprechende Vorbereitungen Insbesondere im Alter: Denk- und Sprechhemmung Wenn Betroffene über mehr als zwei Wochen unter mindestens fünf Symptomen, davon mindestens einem Hauptsymptom, leiden...

Depression oder Demenz?

Manche Symptome einer Depression erinnern an Demenz. Insbesondere Konzentrationsstörungen und Rastlosigkeit lassen viele Betroffene und Angehörige spontan an eine dementielle Erkrankung wie Alzheimer denken. Das gilt umso mehr, je älter die Betroffenen sind. Dennoch gibt es einige wichtige Unterschiede zwischen einer Demenz und einer Depression, die man vergleichsweise gut erkennen kann: Anzeichen für eine Demenz Anzeichen für eine Depression Schleichende Veränderungen über Monate Eher schnelle Veränderungen binnen Wochen Instabile Stimmung, die schnell kippt, aber teils auch gut von außen verbessert werden kann Stimmungstief am Morgen, Besserung am Abend, insgesamt aber eher negativ Betroffene leugnen eher ihre Probleme Betroffene klagen eher viel Ort und Zeit werden immer schlechter erka...

Ursachen

Die Ursachen für Altersdepressionen sind nicht vollständig aufgeklärt. Es gibt meist keine einzelne Ursache, sondern verschiedene Faktoren, die eine Depression begünstigen können. Das Gehirn ist komplex und es bestehen mannigfaltige Wechselwirkungen, die noch erforscht werden. Klar ist auf jeden Fall, dass bei einer Depression grundsätzlich psychosoziale und neurobiologische Risikofaktoren eine Rolle spielen.

Risikofaktoren

Die neurobiologischen Faktoren sind bei allen Menschen unterschiedlich. Manche Personen haben ein höheres genetisches Risiko für Depressionen, so wie andere ein erblich bedingt erhöhtes Risiko für Brustkrebs oder Diabetes haben. Im Alter kann außerdem das gleichzeitige Auftreten verschiedener Krankheiten bei einer Person beziehungsweise die Einnahme verschiedener Medikamente, die miteinander in Wechselwirkung stehen, eine Altersdepression begünstigen. Durch solche neurobiologischen Faktoren kann das hormonelle Gleichgewicht durcheinander geraten, was wiederum eine Depression auslösen kann. Diese Variante wird manchmal auch als körperliche Depression bezeichnet, weil die Erkrankung gewissermaßen eine körperliche Ursache hat. Der zweite große Aspekt sind psychosoziale Faktoren, etwa eine c...

Betroffenheit

Wie viele Personen von Altersdepressionen betroffen sind, ist sehr schwer zu sagen. Forschende gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Vermutlich wird knapp die Hälfte aller Altersdepressionen, vielleicht sogar noch mehr, weder erkannt noch behandelt. Im Allgemeinen zeigen Studien, dass im Laufe des Lebens etwa jede fünfte bis sechste Person mindestens einmal an einer Depression erkrankt. Manche Schätzungen gehen sogar von jeder dritten Person aus. Depression Varianten Depression ist nicht gleich Depression. Bei manchen ist die Erkrankung eine vergleichsweise kurze Episode, die schnell erkannt und gut behandelt wird und nicht wiederkehrt. Andere kämpfen immer wieder gegen einzelne depressive Phasen an, sind dazwischen aber beschwerdefrei. Wieder andere brauchen eine lange, mehrjährige Th...

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Behandlung

Depressionen lassen sich in allen Altersklassen gut behandeln, wenn sie einmal erkannt wurden. Je nach Diagnose kommt eine Behandlung mit Medikamenten oder eine Psychotherapie oder eine Mischform aus beidem in Frage. In jedem Fall braucht eine Behandlung eine gewisse Zeit. Erste Besserungen sind meist nach zwei, spätestens nach vier Wochen Therapie spürbar. Inhalte dieses Themas

Medikamente gegen Depressionen

Wenn im Gehirn von Erkrankten ein hormonelles Ungleichgewicht vorliegt, kann es durch passende Medikamente wieder korrigiert werden. Diese Medikamente werden Antidepressiva genannt. Es gibt mehrere verschiedene Wirkvarianten. ¡ Gut zu wissen: Es dauert bei allen Antidepressiva einige Wochen, bis ihre volle Wirkung einsetzt. Dann aber hellen sie zuverlässig und merklich die Stimmung auf und bringen auch Appetit, Schmerzwahrnehmung, Aufmerksamkeit, den Schlaf-Wach-Rhythmus und weiteres wieder ins Lot. Sie machen auch bei längerer Einnahme NICHT abhängig....

Über Serotonin und Noradrenalin

Oft ist der Stoffwechsel des Botenstoffs Serotonin gestört. Serotonin hat deutliche Auswirkungen auf die Stimmung, es gibt in der richtigen Konzentration ein angenehmes Gefühl der zufriedenen Gelassenheit. Außerdem hat es Einfluss auf Appetit, Körpertemperatur, Schlaf-Wach-Rhythmus, Schmerzwahrnehmung und sexuelle Lust. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), die zu den bevorzugten Antidepressiva gehören, sorgen dafür, dass mehr Serotonin zur Verfügung steht. Das schaffen sie, indem sie das Transportmolekül, welches das Serotonin in seine Speicher zurückbefördert, blockieren. Zu den SSRI gehören die Wirkstoffe Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin und Sertralin. Zusätzlich kann die Menge des Botenstoffs Noradrenalin gestört sein. Das ist vor allem nach langanhaltenden Stres...

Neben- und Wechselwirkungen

Wie alle Medikamente können auch Antidepressiva Neben- oder Wechselwirkungen haben. Sie gelten aber insgesamt als gut verträglich. Im Alter werden allerdings häufig bereits mehrere Medikamente gegen andere Erkrankungen eingenommen, sodass mögliche Wechselwirkungen besonders aufmerksam beobachtet werden müssen. Das Antidepressivum, das bei der erkrankten Person möglichst effektiv wirkt und gleichzeitig möglichst geringe Neben- und Wechselwirkungen hat, wird verschrieben. Ein Medikamentenverzicht ist nicht sinnvoll. So gut wie immer überwiegt der Nutzen eines Antidepressivums mögliche Neben- oder Wechselwirkungen. Denn nur die passenden Medikamente können ein hormonelles Chaos wieder ins Gleichgewicht bringen und somit auch die betroffene Person. ¡ Gut zu wissen: Auch pflanzliche Stimmungsau...

Psychotherapie

Wenn psychosoziale Faktoren die Depression (mit)ausgelöst haben, kann eine Psychotherapie sehr gut dagegen helfen. Es gibt verschiedene Methoden, die meist eine Mischung aus Gesprächen und Übungen beinhalten. Die häufigste Methode ist die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Sie wird von einem Psychotherapeuten oder einer Psychotherapeutin durchgeführt. ¡ Gut zu wissen: Eine Psychotherapie wirkt! Das wurde in vielen Studien nachgewiesen. Sie heilt sogar besser als viele Behandlungen körperlicher Erkrankungen. Neben der KVT sind noch drei weitere Therapieverfahren offiziell anerkannt, weil ihre Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist. Das sind die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die Analytische Psychotherapie und die Systemische Therapie. Nach einem Erstgespräch gibt es zunächst ...

Begleitende Therapien

Zusätzlich ist es möglich, begleitende Therapien zu nutzen, die teils von den Krankenkassen, teils privat finanziert werden müssen. Dazu gehören vor allem: Akupunktur Elektrokrampf-Therapie (EKT) Entspannungsverfahren, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung Ergotherapie Heilpraktische Anwendungen Kunst-, Musik- oder Theatertherapie Lichttherapie Soziotherapie Wachtherapie Yoga Die Elektrokrampf-Therapie (EKT) ist die einzige hier genannte Therapieform, die anstelle einer anderen Therapie eingesetzt werden kann, wenn nichts anderes geholfen hat. Das ist aber nur selten und nur bei schweren Depressionen der Fall. Für die EKT wird zunächst ein muskelentspannendes Medikament eingenommen und anschließend unter Vollnarkose präzise Stromstöße ins Gehirn gegeben. Dadurch werden ...

Suchen Sie sich Hilfe!

Wird eine Depression nicht behandelt, wird das Leben der betroffenen Person immer trister. Auch das Leben von Freunden und Angehörigen kann zur Hölle werden, weil sie einfach nicht mehr an den geliebten Menschen herankommen, wenn die Depression ihn zunehmend zerstört. Deshalb sollten direkt und indirekt Betroffene nicht warten. Eine Depression wird in der Regel nicht von alleine wieder gut. Aber eine passende Behandlung hilft auch wenn die Betroffenen das oft zunächst nicht glauben können. Zögern Sie nicht, diese zu suchen und anzunehmen. Weitere Informationen, Berichte von Betroffenen und professionelle Ansprechpartner finden Sie bei der Deutschen Depressionshilfe sowie telefonisch unter 0800 / 33 44 533....

Pflegehilfsmittel bei Altersdepression

Bei Altersdepression können verschiedene Pflegehilfsmittel eingesetzt werden, um den Pflegebedürftigen zu unterstützen und das Pflegepersonal zu entlasten. Im Folgenden finden Sie eine Liste mit einigen Pflegehilfsmitteln und ihrem Nutzen: Inhalte dieses Themas

1. Bettschutzeinlagen

Eine Altersdepression ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die oft von Schlafproblemen begleitet wird. Patienten mit Altersdepression haben oft Schwierigkeiten, ihre Blase oder ihren Darm kontrolliert zu entleeren, was zu einem erhöhten Risiko von Bettwäscheverschmutzung und Inkontinenz führen kann. Bettschutzeinlagen können in dieser Situation eine große Hilfe sein, da sie dazu beitragen können, die Bettwäsche und das Bett selbst vor Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen. Beispiel: Sie reduzieren das Risiko von Hautreizungen, Infektionen und Geruchsproblemen, die bei der Pflege von Patienten mit Altersdepression auftreten können. Darüber hinaus erhöhen Bettschutzeinlagen auch den Komfort der Patienten, da sie ein trockenes und sauberes Umfeld schaffen, was wichtig für ein gutes Schla...

2. Lagerungsrollen

Lagerungsrollen sind Hilfsmittel, die bei der Positionierung und Stabilisierung des Körpers im Bett helfen und insbesondere für Patienten mit Altersdepression von Vorteil sein können. Beispiel: Durch eine verminderte körperliche Aktivität kann es bei älteren Menschen zu einer Abnahme der Muskelmasse und -funktion kommen, was das Risiko von Druckgeschwüren, Gelenksteifheit und Schmerzen erhöhen kann. Die Verwendung von Lagerungsrollen kann dabei helfen, eine ergonomische und bequeme Schlafposition einzunehmen und somit das Auftreten dieser Beschwerden zu reduzieren. Darüber hinaus kann das Gefühl von Stabilität und Unterstützung, das durch die Verwendung von Lagerungsrollen entsteht, eine beruhigende Wirkung auf Patienten mit Altersdepression haben und ihnen helfen, besser zu schlafen und s...

3. Einweghandschuhe

Einweghandschuhe eignen sich besonders für Patienten mit Altersdepression, da diese Patientengruppe häufig durch ein geschwächtes Immunsystem anfälliger für Infektionen ist. Beispiel: Einweghandschuhe sind eine hygienische Möglichkeit für Pflegekräfte, um Infektionsübertragungen zu verhindern und somit das Risiko für Infektionskrankheiten bei älteren Patienten zu minimieren. Durch den Einsatz von Einweghandschuhen können Pflegekräfte die Übertragung von Keimen und Bakterien durch direkten Hautkontakt vermeiden und somit ein höheres Maß an Sicherheit für den Patienten gewährleisten. Darüber hinaus bieten Einweghandschuhe auch eine Schutzbarriere für Pflegekräfte, um sich selbst vor potenziell infektiösen Materialien oder Körperflüssigkeiten zu schützen....

4. Desinfektionsmittel

Die Verwendung von Desinfektionsmitteln, insbesondere für die Händedesinfektion und Flächendesinfektion , ist für Patienten mit Altersdepression von besonderer Bedeutung, da diese Personen oft ein geschwächtes Immunsystem haben und somit anfälliger für Infektionen sind. Beispiel: Desinfektionsmittel helfen, das Risiko einer Infektion durch eine schnelle und effektive Reduktion der Keimbelastung auf der Haut und Oberflächen zu minimieren. Dies ist besonders wichtig in Umgebungen wie Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern, wo eine Vielzahl von Personen auf engem Raum zusammenleben und das Risiko einer Keimübertragung erhöht ist. Die Verwendung von Desinfektionsmitteln kann dazu beitragen, dass Patienten mit Altersdepression eine gesunde Umgebung haben und sich sicher und geschützt fühlen kö...

5. Digitale Pflegeanwendungen

Digitale Pflegeanwendungen können besonders für Patienten mit Altersdepression von Vorteil sein, da sie eine zusätzliche Form der sozialen Interaktion und Unterstützung bieten können. Beispiel: Durch die Nutzung von digitalen Geräten wie Tablets oder Smartphones können Patienten in Kontakt mit Pflegekräften, Ärzten oder Familienangehörigen bleiben, auch wenn sie nicht persönlich anwesend sind. Dies kann helfen, Gefühle von Isolation und Einsamkeit zu reduzieren, die oft mit Altersdepression verbunden sind. Darüber hinaus können digitale Pflegeanwendungen auch helfen, den Patienten bei der Überwachung ihrer Gesundheit und Medikamenteneinnahme zu unterstützen. Zum Beispiel können Patienten ihre Vitaldaten wie Blutdruck, Blutzucker oder Gewicht mithilfe von tragbaren Geräten messen und die Er...

6. Notrufsysteme

Notrufsysteme sind insbesondere für Patienten mit Altersdepression von großer Bedeutung, da diese Patientengruppe häufig ein erhöhtes Risiko für Stürze, Verletzungen oder andere Notfallsituationen aufweist. Beispiel: Durch die Verwendung eines Notrufsystems können diese Patienten im Falle eines Notfalls schnell und einfach Hilfe rufen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen oder auf die Unterstützung anderer Personen angewiesen zu sein. Insbesondere für ältere Menschen mit Depressionen kann das Gefühl der Sicherheit und der Gewissheit, dass im Notfall Hilfe verfügbar ist, eine beruhigende Wirkung haben und das Selbstvertrauen und die Unabhängigkeit fördern. Darüber hinaus können einige Notrufsysteme auch mit zusätzlichen Funktionen wie Erinnerungen an Medikamente oder Terminen sowie der Mög...

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Pflegebedürftige Personen haben einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 42 € pro Monat. CareBoxx liefert diese kostenlos und bequem nach Hause einfach online bestellen. Jetzt kostenlose Pflegebox bestellen Mehr über Pflegehilfsmittel erfahren FAQ - Häufige Fragen zu Altersdepression Wie fühlen sich Menschen mit einer Depression? Eine Depression kann sich sehr unterschiedlich anfühlen. Manche Menschen werden sehr traurig, verzweifeln an sich selbst und am Leben, sind hoffnungslos. Andere werden aggressiv, fühlen sich später schuldig und sehnen sich doch eigentlich nach Nähe. Wieder andere fühlen gar nichts mehr, nur noch stille Leere. In jedem Fall schlägt eine Depression aufs Gemüt, die Lebensfreude schwindet zunehmend und das Leben wird immer anstrengender un...

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FAQ Section

Q: Wie fühlen sich Menschen mit einer Depression? A: Eine Depression kann sich sehr unterschiedlich anfühlen. Manche Menschen werden sehr traurig, verzweifeln an sich selbst und am Leben, sind hoffnungslos. Andere werden aggressiv, fühlen sich später schuldig und sehnen sich doch eigentlich nach Nähe. Wieder andere fühlen gar nichts mehr, nur noch stille Leere. In jedem Fall schlägt eine Depression aufs Gemüt, die Lebensfreude schwindet zunehmend und das Leben wird immer anstrengender und weniger lebenswert. Viele denken, dass nur sie sich so elend fühlen und dass ihnen niemand helfen kann. Denn über Depressionen wird immer noch kaum gesprochen. Doch Depressionen sind gut behandelbar.

Q: Woran erkennt man eine Depression? A: Es gibt einige typische Anzeichen für eine Depression. Das sind sowohl psychische Symptome wie Antriebslosigkeit, Ängste, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, der Verlust von Interessen und Freude bis hin zu Suizidgedanken. Als auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen, geringer oder ungewöhnlich starker Appetit und scheinbar anlasslose Schmerzen. Bei manchen treten auch Phasen von plötzlich aufflammender Wut und eine starke Reizbarkeit auf.

Q: Was ist typisch für eine Depression im Alter? A: Ältere Menschen haben zusätzlich zu den klassischen Anzeichen häufig noch körperliche Symptome, vor allem Verdauungsprobleme, Herz-Rhythmus-Störungen, Rückenschmerzen und Tinnitus. Auch Konzentrationsschwierigkeiten und Antriebslosigkeit fallen häufig besonders stark aus. Eine Depression im Alter wird aber häufig nicht erkannt, weil die Symptome entweder als typische Alterserscheinung abgetan oder mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Bei Anzeichen für eine Depression, die über mehr als zwei Wochen anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden

Q: Warum bekommt man eine Depression? A: Es ist nicht abschließend geklärt, warum manche Menschen an einer Depression erkranken und andere nicht. Neben genetischen Faktoren spielen vor allem bestimmte Lebenserfahrungen sowie das soziale Umfeld eine Rolle. Traumatische Erlebnisse, ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, anhaltender Stress, schwierige Beziehungen, der Verlust der Alltagsstruktur und weitere Faktoren können eine Depression begünstigen oder auslösen. In jedem Fall ist eine Depression eine Erkrankung, die potenziell jeden treffen kann und die sich auch körperlich nachweisen lässt. Niemand ist selbst Schuld an einer Depression!

Q: Wie lässt sich eine Depression behandeln? A: Depressionen lassen sich sehr gut behandeln mit einer Psychotherapie und/oder passenden Medikamenten, sogenannten Antidepressiva. Je nach Art der Depression können Fachärzte die passende Therapie verschreiben. Da eine Depression sich über Monate, oftmals sogar über Jahre entwickelt, dauert auch die Behandlung oftmals viele Monate. Erste Besserungen treten aber bereits nach zwei bis vier Wochen ein. Im Laufe der Zeit können die Betroffenen ihre Erkrankung meist zunächst verstehen und dann überwinden oder zumindest damit zu leben lernen.

Q: Wie kann man einer Depression vorbeugen? A: Man kann eine Depression genauso wenig verhindern wie einen Herzinfarkt. Aber Sie können versuchen, Ihr persönliches Risiko zu senken. Besonders wichtig ist es, chronischen Stress zu vermeiden, sich gesund zu ernähren und regelmäßig zu bewegen. So werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone freigesetzt. Gestalten Sie außerdem Ihr Leben positiv, nehmen Sie die schönen Dinge wahr und sorgen Sie regelmäßig für Entspannung. Zudem kann es sinnvoll sein zu lernen, mit Stress und anderen psychischen Belastungen besser umzugehen und über Gefühle zu sprechen. Die deutschen Krankenkassen haben verschiedene Online-Schulungen und Lern-Apps entwickelt, die dabei helfen können.

Q: Wo erhalte ich Hilfe und Beratung? A: Bei Fragen zu Depressionen hilft neben der Telefonseelsorge auch das Infotelefon der Deutschen Depressionshilfe unter 0800 / 33 44 533. Eine Beratung zur Psychotherapiesuche erhalten Sie unter 030 / 2 09 16 63 30. Einen Ansprechpartner vor Ort vermitteln die Sozialpsychiatrischen Dienste bei den Gesundheitsämtern. Beratung und Selbsthilfegruppen bietet der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) unter 0228 / 71 00 24 24.

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Andrea Russello - Gründer CareBoxx

Fachlich geprüft von Andrea Russello

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Dieser Artikel wurde nach höchsten redaktionellen Standards verfasst und von unserem Pflege-Experten Andrea Russello inhaltlich sowie nach aktuellen Richtlinien (SGB XI) geprüft. CareBoxx garantiert unabhängige, verlässliche und praxisnahe Informationen für Pflegebedürftige und Angehörige.

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