Blasenschwäche in den Wechseljahren vorbeugen und Blase stärken
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Einleitung
Blasenschwäche in den Wechseljahren vorbeugen und Blase stärken Vivian Koerl Redaktionsleitung bei 'CareBoxx' Aktualisiert 2026
Das Wichtigste in Kürze
Beckenboden regelmäßig trainieren, um die Blase zu stärken. Hormonhaushalt in den Wechseljahren ärztlich überprüfen lassen. Reizstoffe wie Koffein und Alkohol meiden, um die Blase zu entlasten. Blasenfreundliche Trinkgewohnheiten (z. B. 1,52 L Wasser täglich) etablieren. Frühzeitig auf erste Anzeichen von Blasenschwäche achten und handeln. Das Wichtigste in Kürze Krankheiten-Übersicht Blasenschwäche in den Wechseljahren: Hormone als Hauptgrund Blasenschwäche als Spätfolge der Schwangerschaft Blasenschwäche in den Wechseljahren: Behandlungsmöglichkeiten Blasenschwäche in den Wechseljahren: Die richtigen Hilfsmittel wählen Verwandte CareBoxx Ratgeber...
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Krankheiten-Übersicht
Global betrachtet gibt es 30.000 verschiedene Erkrankungen. Je nach Ausprägung und Verlauf können sie verschiedene Beschwerden hervorrufen und den Einsatz unterschiedlicher Therapieansätze nötig machen. Demenz Schlaganfall Herzinfarkt Diabetes Epilepsie Multiple Sklerose Krankheiten Hier sind weitere Beispiele: Demenz Diabetes Schlaganfall Dysphagie Nesselsucht Alzheimer Schuppenflechte Gicht Depression Dekubitus COPD Arthritis Polyarthritis Parkinson Infektionskrankheiten Chronische Wunden Osteoporose Herzinfarkt Epilepsie Frailty Syndrom Lungenfibrose Fibromyalgiesyndrom Inkontinenz Stoma Psychische Erkrankung Aggression Angststörung Arthrose Multiple Sklerose MRSA Thrombose Kinderdemenz Mukoviszidose Chorea Huntington Altersdepression Delir FOP Morbus Fabry Morbus Fahr Blasenschwäche in...
Blasenschwäche in den Wechseljahren: Hormone als Hauptgrund
Ein erster Hinweis auf die Wechseljahre sind meist seltener werdende, unregelmäßige Periodenblutungen. Wenn dann weitere Symptome wie beispielsweise Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Erschöpfungszustände dazukommen, ist klar, dass sich der Körper verändert. Schuld daran ist der weibliche Hormonhaushalt.
Wie ist die Blase betroffen?
Mit Einsatz der Wechseljahre stellen die Eierstöcke langsam aber sicher ihre Funktion ein, der Körper produziert weniger Östrogen und der Eisprung wird immer seltener. Der sinkende Östrogenspiegel sorgt dafür, dass die Blase sensibler wird und auf reizende Stoffe im Urin reagiert. Dies führt dazu, dass man häufiger Harndrang verspürt und auf die Toilette muss. Eine weitere Nebenwirkung des veränderten Hormonhaushalts ist die Erschlaffung des Bindegewebes, das eine Stützfunktion für die Blasenmuskulatur inne hat. Dies sorgt außerdem dafür, dass die Organe insgesamt leicht absinken und so entsteht eine Krümmung der Harnröhre. Das bedeutet, dass der Blasenschließmuskel mit der Arbeit des Haltens nicht mehr hinterherkommt, was eine Harninkontinenz zur Folge haben kann. Durch einen sinkenden ...
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Blasenschwäche als Spätfolge der Schwangerschaft
Mütter wissen, dass die Geburt eines Kindes eine Erfahrung ist, die das Leben für immer verändert. Leider gilt dies auch für mögliche Spätfolgen einer Schwangerschaft, denn die Beckenbodenmuskulatur wird durch Schwangerschaft und Geburt, sowie das anschließende Tragen des Kindes, einer starken Zusatzbelastung ausgesetzt. Dies begünstigt später eine möglicherweise auftretende Blasenschwäche in den Wecheljahren. Das Resulat ist, dass gerade bei Belastungen wie Niesen, Husten, Treppensteigen oder schwerem Heben die Blasenmuskulatur nicht mehr ganz dicht halten kann und einzelne Tropfen, bis hin zu größeren Mengen Urin, ungewollt in der Unterhose landen. Der Urologe spricht in solchen Fällen von Belastungsinkontinenz, Übergewicht kann die Symptome noch verstärken. Auch beim Geschlechtsverkehr ...
Blasenschwäche in den Wechseljahren: Behandlungsmöglichkeiten
Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, mit der Blasenschwäche in den Wechseljahren umzugehen. CareBoxx hat die wichtigsten für Sie zusammengefasst. Achtung Der Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz gibt Pflegenden wichtige Informationen zum Umgang mit Harninkontinenz, dessen Behandlung und wie man die eigene Harninkontinenz fördern kann.
Beckenbodentraining
Mit gezieltem Beckenbodentraining wird die Muskulatur wieder gestärkt. In vielen Fällen kann die Inkontinenz fast komplett besiegt werden. Die einfachste Variante des Beckenbodentrainings ist es, einfach seltener zur Toilette zu gehen. Indem man dem Harndrang bewusst widersteht, trainiert man Kopf und Körper, mit dem Problem aktiv umzugehen. Der beste Weg jedoch ist es, zusammen mit einem Physiotherapeuten grundlegende Übungen zu erlernen, um gezielt die Muskulatur zu stärken und so die Harninkontinenz unter Kontrolle zu bekommen....
Hormontherapie bei Blasenschwäche
Bei einer andauernden Inkontinenz können Ärzte eine Hormontherapie empfehlen, um die Defizite der Natur mit Ergänzungsmitteln auszugleichen, und gezielt die Symptome der Harninkontinenz zu lindern. Sprechen Sie hier am besten Ihren Arzt direkt an und lassen Sie sich beraten. Grundsätzlich sollte man einen aktiveren Lebensstil anstreben und sich regelmäßig sportlich betätigen. Dazu gehört auch gute Ernährung und viel Flüssigkeitsaufnahme. Eine Operation ist nur in seltenen Fällen notwendig und stellt in der Regel das letzte Ressort dar....
Blasenschwäche in den Wechseljahren: Die richtigen Hilfsmittel wählen
Eine Einschränkung des gesellschaftlichen Lebens sollte Inkontinenz keinesfalls bedeuten. Unabhängig von einer Hormontherapie und, oder dem Beckenbodentraining sollten Frauen unbedingt auf geeignetes Inkontinenzmaterial zurückgreifen, um sich schnell wieder als Herrin der Lage zu fühlen. Der Griff ins Regal für Produkte, die eigentlich für den Umgang mit der Regelblutung, ist jedoch immer der falsche. Denn Einlagen, deren Aufbau auf das Aufsaugen von Blut ausgerichtet sind, können Urin nicht binden, und führen meist zu unangenehmen Gerüchen, die auch die Umwelt wahrnehmen kann. Spezielle Inkontinenzeinlagen oder Windeln für Erwachsene sind eigens dafür konzipiert, Tröpfchen oder größere Mengen Urin im Inneren zu absorbieren, und somit ein rundum trockenes Gefühl, ohne Geruchsbildung, zu er...
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